Devisen
US-Daten drücken Eurokurs unter 1,09 Dollar

Der Euro-Kurs ist am Mittwoch zeitweise unter 1,09 Dollar gefallen. Grund dafür sind überraschend gute Zahlen aus den USA. Konjunkturdaten aus der Eurozone konnten hingegen kaum für Impulse sorgen.

FrankfurtDer Kurs des Euro hat am Mittwoch einen großen Teil seiner Gewinne der vergangenen Handelstage wieder abgegeben. Zeitweise fiel die Gemeinschaftswährung unter 1,09 US-Dollar und wurde am Nachmittag bei 1,0905 Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,0916 (Dienstag: 1,0952) US-Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,9161 (0,9131) Euro.

Ein wichtiger Impuls für den Handel am Devisenmarkt kam am Nachmittag mit der Veröffentlichung von neuen US-Konjunkturdaten. Trotz des vergleichsweise starken Dollarkurses waren die Auftragseingänge für langlebige Güter im November stabil geblieben, während Volkswirte mit einem Rückgang gerechnet hatten. Die Daten hätten den Eurokurs zeitweise unter 1,09 Dollar gedrückt, hieß es aus dem Handel. Außerdem hätten die privaten Einkommen in den USA stärker als erwartet zugelegt.

Konjunkturdaten aus der Eurozone konnten am Vormittag hingegen kaum für Impulse sorgen. In Frankreich hatte die Wirtschaft im dritten Quartal wieder etwas Fahrt aufgenommen. Dagegen waren die französischen Konsumausgaben im November überraschend schwach ausgefallen. In Italien waren die Industrieaufträge im Oktober deutlich gestiegen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,73300 (0,73620) britische Pfund, 131,92 (132,42) japanische Yen und 1,0812 (1,0818) Schweizer Franken fest. Ein Kilogramm Gold kostete 30 970,00 (31 130,00) Euro. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1068,25 (1074,90) Dollar gefixt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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