Devisen
US-Konjunktur stützt erneut den Euro

Der Euro hat am Dienstag in Erwartung weiterer Zinssenkungen der US-Notenbank 1,1 Prozent zum Dollar zugelegt. Kurzzeitig schaffte es der Euro über die Marke von 1,56 Dollar. Schlechte US-Konjunkturdaten bestärkten Spekulationen, dass die Federal Reserve den Leitzins von derzeit 2,25 Prozent um bis zu einem halben Prozentpunkt weiter senken wird.

HB FRANKFURT. Sowohl der Häusermarkt (siehe Anleihemarkt) als auch das Konsumklima haben sich stärker eingetrübt als erwartet. Das Verbrauchervertrauen rutschte im März auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Die Deutsche Bank geht davon aus, dass die USA sich bereits in einer Rezession befinden und im zweiten Quartal im Abschwung verharren werden.

Die Sorgen um die US-Wirtschaft drückten auch auf den kanadischen Dollar. Rund 80 Prozent der kanadischen Exporte wie Stahl, Holz und Baumaterialien gehen in die USA. Zum Euro verlor die Währung des nördlichen US-Nachbarn ein Prozent auf 1,5851 je Euro.

Aufwärts hingegen ging es mit der isländischen Krone. Zeitweise stieg die Währung zum Euro 4,9 Prozent auf 115,6017 Kronen, nachdem der Inselstaat auf die Talfahrt der Landeswährung reagierte und den Leitzins auf 15 Prozent anhob. Unter den industrialisierten Staaten der Welt hat nur die Türkei mit 15,25 Prozent einen höheren Leitzins.

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