Devisen
Verschiebung des Syrien-Angriffs stützt den Dollar

Die Vereinigten Staaten haben einen möglichen Angriff auf Syrien verschoben. Das beflügelt den Dollar. Der Euro fällt unter die Marke von 1,32 Dollar.
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FrankfurtDie Verschiebung des Militärschlags gegen Syrien hat den Dollar am Montag gestützt. Der Greenback stieg zur japanischen Landeswährung bis auf 98,67 Yen von 98,15 Yen im Schlussgeschäft vom Freitag. In der vergangenen Woche hatten Anleger aus Angst vor einer Eskalation des Syrien-Konflikts verstärkt Yen als sicheren Hafen angesteuert. Der Dollar war zeitweise auf 96,83 Yen gefallen.

Die Aussicht auf einen nicht unmittelbar bevorstehenden Angriff der USA auf Syrien steigere nun aber wieder den Risikoappetit der Investoren, sagte Mitul Kotecha, Analyst bei der Credit Agricole in Hongkong. US-Präsident Barack Obama hatte den schon vorbereiteten Militärschlag am Wochenende vertagt und will sich nun erst die Zustimmung des Kongresses sichern.

Auch zum Euro hatte der Dollar Aufwind: Die Gemeinschaftswährung fiel in der Spitze auf 1,3193 Dollar nach 1,3220 Dollar am Freitag

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Devisen: Verschiebung des Syrien-Angriffs stützt den Dollar"

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  • Was heisst hier die Verschiebung "stützt den Dollar"? Bei einem Angriff wird der Dollar nach oben schießen!

  • Es ist sehr fraglich, ob ein Angriff überhaupt noch stattfindet (statt finden kann).

    Selbst den Kriegstreibern in Washington dürfte inzwischen nicht entgangen sein, daß sowohl die Belege als auch das Motiv eher auf die von ihnen (mit)finanzierten und herangekarrten "Rebellen" deuten (und auf Saudiarabien) als auf die Assad-Regierung. UND DASS WIR ES AUCH WISSEN!!!! (die Weltöffentlichkeit).

    Es gibt daher NICHT die GERINGSTE GRUNDLAGE für irgendwelche Agressionen gegenüber Syrien!!! Saudiarabien mag eine andere Sache sein, sollte es sich bewahrheiten, daß deren Regierung letztlich hinter allem steckt.

    Hier die jüngsten Belege:

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/paul-joseph-watson/rebellen-raeumen-verantwortung-fuer-chemiewaffenangriff-ein.html

    Hier ist der Original-Artikel der Information, für diejenigen, die am Kopp-Verlag herummäkeln müssen - er stammt von einem Mitarbeiter von Associated Press (AP) einer sehr "etablierten" Nachrichtenagentur (um zu untertreiben, die läßt nämlich sogar Obama abhören):

    http://www.mintpressnews.com/witnesses-of-gas-attack-say-saudis-supplied-rebels-with-chemical-weapons/168135/

    Das Ganze sollte unbedingt vor einen internationale Gerichtshof (egal ob die USA so etwas anerkennen oder nicht) und die Schuldigen gehören bestraft. Dies ist nicht der erste Giftgas-False-Flag der "Rebellen" und wird auch nicht der letzte bleiben, wenn die Dunkelmänner im Hintergrund nichts ins Licht der Weltöffentlichkeit gezerrt werden! Und BESTRAFT!

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