Devisen
Viel Spekulation über den Dollar-Kurs

Der Euro hat am Mittwoch den zweiten Tag in Folge um die Marke von 1,55 Dollar gependelt. Spekulationen, die Europäische Zentralbank werde ihren Leitzins im Jahresverlauf eventuell mehrmals erhöhen, erhielten durch Aussagen von Ratsmitglied Yves Mersch einen Dämpfer.

HB FRANKFURT. Devisenstrategen zufolge bleibt der Kurs in dieser Spanne gebunden, da neben der EZB auch die US-Notenbank die Inflationsbekämpfung in ihren Fokus gerückt hat.

Die Meinungen zum weiteren Ausblick gehen auseinander. Die Investmentbank Nomura sieht den Dollar auf 1,45 je Euro anziehen. Da die US-Konjunktur die Krise am Häusermarkt wohl besser übersteht als befürchtet, habe die amerikanische Notenbank Spielraum für Zinserhöhungen. Die Großbank Mitsubishi UFJ betrachtet dagegen die jüngste Erholung des Dollars aus charttechnischen Gründen als gestoppt. Stattdessen steuere der Euro auf die Marke von 1,58 Dollar zu, hieß es.

Das britische Pfund verzeichnete zu Euro und Dollar leichte Kursabschläge. Das Protokoll der vergangenen Zinssitzung der Bank of England, senkte die Erwartung einer strafferen Geldpolitik. Die Währungshüter hatten die Meinung vertreten, eine Zinserhöhung sei "nicht dringend" notwendig, um die Inflationserwartungen unter Kontrolle zu halten.

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