Devisen
Wirtschaftsdaten drücken auf den Euro

Der Euro hat am Mittwoch gegenüber den meisten wichtigen Währungen nachgegeben. Zum Dollar notierte die Gemeinschaftswährung am Nachmittag bei 1,4011 Dollar. Zum einen kamen aus dem Euroraum schwache Wirtschaftsdaten, Einkaufsmanagerindex und Arbeitslosenzahlen fielen schlechter aus als erwartet.

HB FRANKFURT. Zum anderen profitierte die US-Währung von einem zunehmenden Liquiditätsbedarf in Dollar. Trotz der Liquiditätsmaßnahmen der US-Notenbank zahlen ausländische Banken an den Swap-Märkten derzeit so hohe Aufschläge für Dollar-Kredite wie seit fast einem Jahrzehnt nicht mehr. Grund ist die Zurückhaltung der Banken, sich untereinander Gelder zu leihen. Die Fed hatte diese Woche die anderen Zentralbanken zu Verfügung stehende Summe von 330 Mrd. Dollar auf 620 Mrd. Dollar aufgestockt. „Die Märkte brauchen Dollar und sie kaufen die Dollar am Tagesmarkt“, sagte Matthew Kassel, Direktor Eigenhandel bei ING Financial Markets in New York.

Das Pfund konnte anfängliche Verluste zum Euro wieder aufholen und lag am Nachmittag bei 79,32 Pence je Euro nur leicht unter dem Vortagesstand. Zum Dollar gab es 0,8 Prozent ab auf 1,7664 Dollar. Belastet wurde das Pfund Sterling von britischen Konjunkturdaten, die für August den stärksten Rückgang im verarbeitenden Gewerbe seit 16 Jahren anzeigten.

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