Devisen
Yen gerät zunehmend unter Druck

Der Yen hat am Montag zu Dollar und Euro an Wert verloren. Japan meldete das erste Handelsbilanzdefizit seit 13 Jahren, das mit 172,8 Mrd. Yen (1,38 Mrd. Euro) höher ausfiel als erwartet. Investoren fürchten, der Trend könnte sich angesichts der weltweiten Rezession fortsetzen.

FRANKFURT. Die trüben Aussichten verhalfen dem Dollar zu weiteren Kursgewinnen gegenüber dem Euro und dem Schweizer Franken. Seit Jahresbeginn hat der Greenback gegenüber allen 16 bedeutenden Welt-Währungen zugelegt. EZB-Chef Jean-Claude Trichet hatte am Montag bei einer Pressekonferenz in Basel gesagt, die Welt dürfte sich einem Wendepunkt nähern. Die von Notenbanken und Regierungen ergriffenen Maßnahmen sollten das Wirtschaftswachstum beleben, so Trichet weiter. Aus der Schweiz wurden schwache Arbeitsmarktzahlen für Februar gemeldet, die den Franken unter Druck setzten. Zum Franken zog der Dollar auf 1,1604 Franken an, zum Euro auf 1,2642 Euro.

Markant abwärts ging es für den kanadischen Dollar. Die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen ist eingebrochen und belastet Kanadas Währung überdurchschnittlich. Rohstoffe tragen etwa die Hälfte zu Kanadas Exporterlösen bei.

Die türkische Lira fiel zum Dollar auf ein Allzeittief, belastet von einem heftigen Einbruch der Industrieproduktion.

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