Devisen
Yen profitiert vom Status „sicherer Hafen“

Euro und Dollar haben am Mittwoch deutlich zum Yen nachgegeben. Der Euro fiel 0,7 Prozent auf 131,21 Yen und rutschte damit auf ein Sechs-Wochen-Tief. Der Dollar verlor 0,7 Prozent an Wert und lag am Nachmittag bei 94,26 Yen.

HB FRANKFURT. „Geld wird allmählich aus Anlagen mit höherem Risiko abgezogen, davon profitiert der Yen“, sagt Devisenstratege Geoffrey Yu von der UBS in London. „Die Leute haben gehofft, dass die Welt gestärkt aus der Krise hervorgeht und nun werden sie von der Realität eingeholt“. Die Wirtschaftskraft der Eurozone ist so stark zurückgegangen wie noch nie seit Statistikbeginn.

Viele Investoren nutzen den Yen in wirtschaftlich turbulenten Zeiten als sicheren Hafen. Sie sehen die Überschüsse in der Leistungsbilanz als Stabilitätsgaranten für Japan, da das Land damit weniger abhängig von Auslandskrediten ist.

Zum Dollar pendelte der Euro um das Vortagesniveau, am Nachmittag notierte er bei 1,3924 Dollar. Das Pfund Sterling stand angesichts schlechter Nachrichten vom britischen Immobilienmarkt weiter unter leichtem Verkaufsdruck. Die Häuserpreise sind im Juni um 0,5 Prozent gesunken. Volkswirte hatten erwartet, dass der Erholungstrend des Vormonats weitergeht. Der Euro wurde bei 86,37 Pence gehandelt, nach 86,26 Pence am Vortag.

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