Devisen
Yen zeigt sich von seiner schwachen Seite

Euro und Dollar haben sich am Montag zum japanischen Yen weiter erholt. Besonders markant fiel das Minus des Yen zu Rohstoffwährungen wie dem australischen und dem neuseeländischen Dollar sowie zum südafrikanischen Rand aus, der zum Yen mehr als vier Prozent aufwertete.

HB FRANKFURT. Mit der Spekulation auf eine wieder anziehende Rohstoffnachfrage waren diese Devisen auch zum Dollar fester. Währungsstratege Takeshi Tokita von der Mizuho Corporate Bank in Tokio begründete das mit dem Kursauftrieb an den internationalen Börsen und dem steigenden Optimismus nach Auflage des Konjunkturprogramms in China. „Das Paket beruhigt die Investoren und schwächt damit tendenziell den Yen“, sagte er. Die Entwicklung begünstige zudem den Aufbau von Carry-Trades, das sind Zinsspekulationen zulasten von Niedrigzinswährungen wie dem Yen. Zuletzt fiel der Yen um 2,4 Prozent auf 128,02 Yen je Euro. Zum US-Dollar sank er 0,9 Prozent auf 99,11 Yen je Dollar.

Spekulationen auf eine weitere Zinssenkung in der Eurozone begrenzten den Kursanstieg des Euro zum Dollar. Es werde derzeit eine Senkung für das erste Quartal 2009 eingepreist, hieß es im Handel. Der Euro konnte zum Dollar die Marke von 1,29 Dollar je Euro nicht halten und notierte am Nachmittag bei 1,2808 Dollar.

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