Devisen
Zinsausblick gibt Euro Auftrieb

Der Euro dürfte zum Dollar diese Woche zulegen. Es wird spekuliert, dass die US-Notenbank den Leitzins weiter senken wird, während die EZB ihren Benchmark-Satz beibehält. Hintergrund ist die unterschiedliche Konjunkturlage beiderseits des Atlantiks.

FRANKFURT. In den USA dürften die Verkäufe bestehender Häuser im März Ökonomen zufolge 1,6 Prozent gefallen sein. Dieser wichtige Indikator wird morgen veröffentlicht. In Deutschland hingegen ist das verarbeitende Gewerbe vergangenen Monat Prognosen zufolge gewachsen. Die Zahlen stehen am Mittwoch an. „Die EZB nimmt nach wie vor eine restriktive Haltung ein, was dem Euro Auftrieb gibt", sagte Ian Stannard, Währungsstratege bei BNP Paribas. Er sieht den Euro in den kommenden Tagen über 1,60 Dollar klettern. Am Donnerstag erreichte die Währung bei 1,5983 einen Rekordstand, am Freitag kostete ein Euro 1,5807 Dollar.

Das Pfund hat vergangene Woche gegen 12 der 16 wichtigsten Währungen zugelegt. Es profitierte von Berichten, die Bank of England wolle gegen den Liquiditätsengpass in Großbritannien vorgehen. Händler befürchten jedoch eine Enttäuschung: „Das Pfund könnte einen Schlag bekommen, wenn dieser Plan verkündet wird", sagte David Woo, Devisenexperte bei Barclays Capital. Am Freitag notierte die Währung bei 79,24 Pence je Euro.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%