Devisen
Zinserwartungen stützen das britische Pfund

Der Euro hat am Dienstag gegen das britische Pfund in der Spitze 0,3 Prozent verloren. Am Nachmittag notierte er gut behauptet bei 76,65 Pence. Der Dollar fiel auf 1,9873 je Pfund. Schub für die britische Währung brachte, dass Händler die Erwartungen für den Leitzins auf der Insel revidierten.

HB FRANKFURT. Den jüngsten Prognosen zufolge dürfte der Satz von derzeit 5,25 Prozent bis Ende des Jahres auf 4,75 Prozent fallen. Noch am Montag sahen Ökonomen den Zins im Dezember bei 4,5 Prozent. Bei der morgigen Sitzung der Bank of England wird keine Veränderung erwartet.

Zum Euro notierte der Dollar weiter nahe einem Rekordtief. In den USA gehen Händler nun mehrheitlich davon aus, dass die Fed den Leitzins am 18. Mai um 0,75 Prozentpunkte senken wird. Am Nachmittag kostete ein Euro 1,5237 Dollar.

Die größte Bewegung gab es bei den Währungen Südafrikas und Australiens. Der Rand fiel zum Euro über ein Prozent auf 11,9323 je Euro, der australische Dollar 0,8 Prozent auf 1,6314 je Euro. Die Währung vom Kap wurde vom Automobilabsatz für Februar belastet. Die Zahlen, die als Indikator für die Konsumneigung gelten, rutschten den elften Monat in Folge ab. In Australien erhöhte die Zentralbank den Leitzins, ließ jedoch durchblicken, dass mit 7,25 Prozent nun ein Höhepunkt erreicht ist.

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