Devisen
Zinsspekulation setzt Euro weiter unter Druck

Devisenstrategen erwarten beim Euro weitere Kursverluste zum Dollar. Nachdem Europas Gemeinschaftswährung vergangene Woche rund zwei US-Cent an Wert verloren hat, dürften Zinsspekulationen neuen Verkaufsdruck bringen.

HB FRANKFURT. Anstehende Konjunkturdaten werden Volkswirten zufolge zeigen, dass sich die amerikanische Wirtschaft robuster hält als bislang angenommen. Am Freitag legte der Euro minimal zu auf 1,5555 Dollar und begrenzte damit seinen Wochenverlust leicht. Schub brachte die Nachricht, dass die Inflation im Euroraum überraschend stark angezogen hat.

Die US-Notenbank hätte damit mehr Spielraum, im Kampf gegen die Inflation die Leitzinsen zu erhöhen. Seit September hatte sie ihren Leitzins von 5,25 auf zwei Prozent herabgesetzt. Im Euroraum liegt der Leitzins seit fast einem Jahr bei vier Prozent. Royal Bank of Canada erwartet, dass die Federal Reserve ihre Geldpolitik Ende des Jahres wieder strafft.

Der Abwärtstrend bei den Bauausgaben in den USA dürfte allmählich ausklingen. Bei den heute anstehenden Daten für April rechnen Ökonomen nur noch mit einem Minus von 0,6 Prozent zum Vormonat. Im März waren die Bauausgaben um 1,1 Prozent gesunken. Bei den Zahlen zum Autoabsatz im Mai, die am Dienstag vorgelegt werden, rechnen Marktbeobachter mit einem Anstieg.

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