Devisenbercht
Dollar verliert gegenüber vielen Währungen

Die Entscheidung der US-Notenbank vom Mittwoch, für über eine Billion Dollar verschiedene Anleihen anzukaufen, hat den Greenback gegenüber fast allen weltweit gehandelten Währungen deutlich unter Druck gesetzt.

HB FRANKFURT. Der Yen kletterte zum Dollar bis zu 1,8 Prozent auf ein Drei-Wochen-Hoch und notierte zeitweise bei 94,49 Yen je Dollar. Das Ausmaß, mit dem die Fed den Märkten Geld zuführe, sei überraschend, sagte Monotari Ogawa, Direktor im Devisenhandel bei Barclays Capital in Tokio. Damit verblasse der Glanz des Dollars als sicherer Hafen; weitere Kursverluste dürften folgen, so Ogawa weiter. Der Euro gewann zum Dollar 1,116 Prozent auf 1,3674 Dollar.

Der Rubel markierte am Donnerstag zum Dollar ein Zwei-Monats-Hoch. Die Zahlen zur russischen Leistungsbilanz im ersten Quartal dürften Erwartungen einer Rubel-Aufwertung anschieben, zitierte die Nachrichtenagentur RIA Nowosti den stellvertretenden russischen Notenbankgouverneur Alexej Uljukajew. Höhere Ölpreise werden den russischen Staatsfinanzen definitiv helfen, sagte Ron Smith, Chefstratege bei Alfa Bank in Moskau. Öl der Sorte Ural, Russlands Hauptdevisenbringer, legte auf Wochensicht 6,1 Prozent auf knapp 45 Dollar je Barrel zu. Der Rubel zog zum Dollar 1,6 Prozent an. Zum Euro verbesserte sich die russische Währung um 0,4 Prozent.

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