Devisenbericht
Analysten sehen schwarz für das Pfund

Das Pfund Sterling hat vor der Zinsentscheidung am Donnerstag in Großbritannien 0,3 Prozent nachgegeben auf 1,5046 Dollar. Devisenanalysten erwarten eine neue Schwächephase der britischen Währung. Und dann könnte das Pfund sogar bis auf die Marke von 1,20 Dollar fallen.

HB FRANKFURT. Letztlich könnte das Pfund bis auf die Marke von 1,20 Dollar fallen, sagte Paul Day vom Schweizer Devisenhändler MIG Investments. Dies wäre der tiefste Stand seit Mai 1985. Aus technischer Sicht sei der Pfund reif für eine Korrektur, sagte Day

Zum Euro gab der Dollar zeitweise 0,3 Prozent nach auf 1,3374 Dollar. Die besser als erwartet ausgefallenen ADP-Zahlen zum amerikanischen Arbeitsmarkt fachten Händlern zufolge die Risikoneigung der Investoren an, was dem Euro traditionell zugute komme. Die Stimmung der Anleger sei empfänglich für positive Meldungen, sagte Samarjit Shankar, Direktor globale Strategie bei Bank of New York Mellon. Jeder positive Hinweis werde zur Begründung herangezogen, die Risikopositionen auszuweiten.

Vom Risikoappetit profitierte auch Norwegens Krone. Nachdem die Notenbank in Oslo ihren Leitzins um 50 Basispunkte auf 1,5 Prozent senkte, legte die Krone zum Dollar und Euro zu. Seit Jahresbeginn hat die Krone damit bereits mehr als 12,2 Prozent zum Euro aufgewertet – der größte Anstieg in der Gruppe der Währungen der G-10-Staaten.

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