Devisenbericht
Anleger kehren zum Euro zurück

Der Euro hat am Mittwoch zum Dollar wieder zugelegt. Die Übernahme des angeschlagenen Versicherungsriesen AIG konnte die Bedenken zur Finanzkrise in den USA nicht besänftigen. Zudem ging die Zahl der Baubeginne und Genehmigungen für Wohnimmobilien in den USA im August unerwartet stark zurück.

HB FRANKFURT. Dies zeigt, dass sich der Einbruch am Häusermarkt verschärft. Am Nachmittag wurden für einen Euro mit 1,4201 Dollar 0,5 Prozent mehr gezahlt als am Dienstag.

Der japanische Yen konnte nach einem Tag Pause an den jüngsten Aufwärtstrend anknüpfen und stieg 0,5 Prozent auf 105,130 je Dollar. Einer Umfrage unter Bloomberg-Nutzern erwarten Anleger für die kommenden sechs Monate eine Rally der japanischen Währung. Hintergrund ist die Finanzkrise: Sie veranlasst Anleger, Carry Trades aufzulösen, in denen sie den Yen gegen Devisen verkauft haben, die höhere Erträge liefern.

Der chinesische Yuan hat den seit 2005 bestehenden Aufwärtstrend zumindest vorübergehend unterbrochen. Der Staat, der die Währung seit der Abschaffung der Dollar-Bindung gegen einen Korb wichtiger Währungen managt, drückt derzeit auf die Bremse. So will er Exporteure schützen und die Auswirkungen der weltweiten Abkühlung auf die heimische Wirtschaft begrenzen. Gestern kostete ein Dollar 6,8390 Yuan.

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