Devisenbericht
Aussagen der Bank of England belasten Pfund

Die britische Notenbank hat am Donnerstag für Aufsehen an den Devisenmärkten gesorgt und das Pfund kräftig unter Druck gebracht. Neben der unerwarteten Fortsetzung des Programms zur quantitativen Lockerung der Geldpolitik (siehe Anleihen ) belasteten vor allem Aussagen zur britischen Konjunktur die heimische Währung.

FRANKFURT. Die Bank of England (BoE) hatte erklärt, dass die Rezession schlimmer erscheine als zuvor erwartet. Daneben könnten Überkapazitäten die britische Wirtschaft durchaus länger bremsen, hieß es. Bis zum Mittag hatte sich das Pfund stabil gehalten, nach den Äußerungen gaben die Kurse nach.

Waren am Vortag noch Kurse oberhalb von 1,70 Dollar für ein Pfund Sterling bezahlt worden, sank die Notierung am Donnerstag zeitweise auf 1,6826 Dollar. Das entsprach dem stärksten Minus seit mehr als zwei Wochen. Für den Euro waren in der Spitze 85,50 Pence zu entrichten. "Das Pfund wird wegen der Aussagen der Bank of England verkauft" sagte Währungsstratege Geoffrey Yu von der UBS.

Der Euro gab zum US-Dollar etwas nach, bewegte sich jedoch in einem ruhigen Handel in einer engen Spanne um die 1,44 Dollar. Am Vorabend hatte die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,4447 Dollar ein neues Jahreshoch, bevor Gewinnmitnahmen einsetzten.

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