Devisenbericht
Australischer Dollar fällt auf Jahrestief

Der australische Dollar ist am Mittwoch im frühen Devisenhandel auf ein Jahrestief zum US-Dollar gefallen. Erstmals seit August 2007 wurden weniger als 80 US-Cent für die Währung gezahlt. Verkaufsdruck für den Australien-Dollar brachte der Rückgang des Goldpreises auf ein Zehn-Monats-Tief, der die Bergbaukonjunktur des wichtigen Rohstoffexporteurs weiter belasten dürfte.

HB FRANKFURT. Im späten Handel dreht die australische Währung deutlich ins Plus. Da die Nachrichten von Lehman Brothers den Wagemut am Kapitalmarkt steigerten, nutzten Anleger verstärkt Carry-Trades, um in Währungen mit hohem Zinsniveau zu investieren. Der australische Leitzins liegt bei sieben Prozent.

Der US-Dollar-Kurs pendelte zum Euro um das Vortagesniveau von rund 1,41. Die EU hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 1,3 Prozent gesenkt; die Finanzminister der Eurogruppe warnten vor dem Risiko einer „technischen Rezession“ im Euro-Raum. Die Aussicht auf Leitzinssenkungen stärkte dies jedoch nicht. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet befürchtet, die Inflation werde noch einige Zeit hoch bleiben. Der russische Rubel fiel auf das Jahrestief von 25,67 je Dollar. Angesichts des gesunkenen Ölpreises ist die russische Wirtschaft im zweiten Quartal nur noch um 7,5 Prozent gewachsen, nach zuvor 8,5 Prozent.

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