Devisenbericht
Bernanke-Rede belastet den US-Dollar

Der Dollar hat sich am Dienstag nur knapp über dem am Montag markierten Einmonatstief zum Euro halten können. Die warnenden Worte von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke zu den Auswirkungen, sollte der Sanierungsplan der US-Regierung nicht vom Parlament genehmigt werden, drückten auf den Greenback.

HB FRANKFURT. Am Nachmittag notierte die US-Währung bei 1,4732 Dollar je Euro, nachdem sie am Vortag bis auf 1,4866 Dollar abgesunken war. Nur vorübergehend profitierte der Dollar von einem überraschend schwachen Wert beim Einkaufsmanagerindex der Bank of Scotland (siehe Anleihen), der den Euro unter Abgabedruck brachte.

Einen noch stärkeren Einbruch als am Vortag verzeichnete der südafrikanische Rand. Nach dem Rücktritt von Präsident Thabo Mbeki am Montag waren am Dienstag zehn Minister zurückgetreten, darunter der seit 1996 amtierende Finanzminister Trevor Manuel. Bei Investoren löste das Sorgen aus, dass die neue Regierung die Ausgaben ausweiten dürfte. Zum Euro verlor die südafrikanische Währung ein Prozent auf 11,9274 Rand je Euro, zum Dollar sank sie auf 8,0933 Rand.

Der kanadische Dollar legte hingegen zu auf 1,5228 je Euro. Ein Anstieg der Inflation im August minderte Spekulationen, dass die Zentralbank die Leitzinsen weiter senken wird.

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