Devisenbericht
Britisches Pfund stabilisiert sich

Das Pfund Sterling hat nach der heutigen Zinsentscheidung in Großbritannien zu Euro und Dollar zugelegt. Im Tageshoch wurden bis zu 1,1242 Euro für die britische Währung gezahlt und damit 1,6 Prozent mehr als am Vorabend. Später schrumpfte das Kursplus. Zum Dollar notierte das Pfund am Nachmittag 0,9 Prozent höher bei 1,5242 Dollar.

HB FRANKFURT. Der neue Leitzins der Bank of England ist mit 1,5 Prozent zwar so niedrig wie noch nie. Volkswirte hatten die Zinssenkung um 0,5 Prozentpunkte allerdings erwartet; einige Devisenhändler schienen sogar auf eine noch stärkere Senkung spekuliert zu haben. „Um das Pfund beim derzeitigen Kursniveau zu schwächen, bräuchte es schon extreme Zinssenkungen“, sagte Devisenstratege Henrik Gullberg von der Deutschen Bank. In den vergangenen zwölf Monaten hat das Pfund zum Euro 20 Prozent an Wert verloren.

Beim Währungspaar Euro-Dollar hatte am Donnerstag der Euro Oberwasser. Trotz schwacher Konjunkturdaten aus dem Euroraum lag er 0,7 Prozent höher bei 1,3746 Dollar. Schub brachten schlechte Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt (siehe Anleihen). In Deutschland sind die Exporte im November um beispiellose 10,6 Prozent gesunken, da die weltweite Rezession die Nachfrage mindert. Daten zum europäischen Geschäftsklima waren ebenfalls äußerst schwach.

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