Devisenbericht
Britisches Pfund stürzt noch tiefer

Das Pfund Sterling ist am Dienstag auf ein Fünf-Wochen-Tief zum Euro gefallen. Schwache Daten zum Immobilienmarkt und zur Industrieproduktion belegten die fortgesetzte Talfahrt der britischen Wirtschaft. Nach Angaben des britischen Maklerverbands fiel die Zahl der Hausverkäufe auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebung 1978.

HB FRANKFURT. In den drei Monaten bis Ende Februar verkauften die Teilnehmer einer Verbandsumfrage durchschnittlich nur noch 9,5 Objekte. Die britische Industrieproduktion fiel im Januar um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat; stärker als Volkswirte erwartet hatten. Auf Dreimonatssicht zeigte sich das größte Minus seit Beginn der Datenaufzeichnung im Jahr 1968. Das Pfund fiel zeitweise auf 1,0814 Euro.

Der Euro profitierte vom zunehmenden Risikoappetit der Anleger. Yen und Dollar gaben nach. Beim Yen belastete der von der Regierung veröffentlichte Sammelindex der Frühindikatoren. Er ist im Januar stärker als erwartet gesunken. Erstmals seit acht Tagen kletterte der Euro zeitweise über die Marke von 1,28 Dollar, ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vortag.

Die türkische Lira erholte sich vom Allzeittief am Montag. Erstmals seit vier Monaten begann die Notenbank am Dienstag mit Dollar-Auktionen zur Stützung der Lira

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