Devisenbericht
Britisches Pfund verliert weiter an Wert

Das britische Pfund ist zum Wochenauftakt weiter unter Druck geraten. Es fiel zum Euro fast auf ein Allzeittief und zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Auslöser waren schwache Zahlen vom britischen Häusermarkt.

HB FRANKFURT. Nach Angaben des Marktbeobachters Hometrack Ltd. verzeichneten die Hauspreise in England und in Wales im Oktober auf Jahressicht mit 7,3 Prozent den größten Rückgang seit Beginn der Datenerhebung 2001. Im Vergleich zum September gaben die Preise um 1,3 Prozent nach. Am Nachmittag notierte das Pfund 1,3 Prozent leichter bei 1,2443 Euro je Pfund. Am 24. Oktober hatte die britische Währung bei 1,2223 Euro je Pfund ein Allzeittief markiert.

Der Euro gab zum Yen und zum Dollar nach, nachdem der ifo-Geschäftsklimaindex im Oktober auf den tiefsten Stand seit mehr als fünf Jahren gesunken war. EZB-Notenbankchef Jean-Claude Trichet sagte in einer Rede in Madrid am Montag, er halte eine Zinssenkung bei der nächsten EZB-Ratssitzung am 6. November für möglich. An den Terminmärkten erwarten Händler eine Zinssenkung um einen halben Prozentpunkt. Der Euro gab 1,5 Prozent nach auf 1,2432 Dollar je Euro.

Die Zusage des Internationalen Währungsfonds (IWF), Ungarn ein Stabilitätsprogramm zu gewähren, gab dem ungarischen Forint Unterstützung.

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