Devisenbericht
Der Euro verliert zum Pfund

Optimismus zur britischen Konjunktur hat am Donnerstag den Euro zum Pfund unter Druck gesetzt. Für die Gemeinschaftswährung wurden am Nachmittag mit 85,15 Pence 0,4 Prozent weniger bezahlt. Andrew Sentance vom geldpolitischen Rat der Bank of England sagte, die Wirtschaft auf der Insel dürfte Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres auf Wachstumskurs zurückkehren.

HB FRANKFURT. Das National Institute of Economic and Social Research hält es für "sehr gut möglich", dass der Abwärtstrend bereits im zweiten Quartal endet.

Gewinne von 3,3 bzw. 1,9 Prozent zum Dollar liefen für die Währungen Neuseelands und Australiens auf. Neuseelands Notenbank hatte den Leitzins erstmals seit einem Jahr unverändert belassen, und der Arbeitsmarkt des Nachbarn war im Mai weniger geschrumpft als erwartet. Dazu kommen besserer Konjunkturaussichten. Die Anleger kaufen daher neuseeländische und australische Dollar, um von den hohen Zinsen der beiden Währungsräume zu profitieren. So liegt der Leitzins in Australien bei drei und in Neuseeland bei 2,5 Prozent.

Der US-Dollar, derzeit eine Niedrigzins-Währung, litt unter der stärkeren Risikoneigung - belastet auch von freundlichen Daten zu Einzelhandel und Arbeitsmarkt in den USA. Zum Euro gab er 0,7 Prozent nach auf 1,4077 Dollar.

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