Devisenbericht
Der Euro verliert zum Pfund

Der Euro hat am Dienstag zum Pfund den stärksten Verlust seit Anfang Juni verzeichnet. Das Pfund notierte bei 91,33 Pence je Euro, angetrieben von starken Konjunkturdaten. So ist ein Index zum Einzelhandelsumsatz im August auf den höchsten Stand seit fünf Monaten gestiegen, zudem schrumpfte die Wirtschaft im zweiten Quartal weniger als zunächst angenommen.

HB FRANKFURT. Längerfristig rechnet der Markt jedoch mit sinkenden Pfund-Kursen. Optionen zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Absinken des Pfunds auf Parität zum Euro bis nächsten März bei knapp 26 Prozent. Die Bank of England wolle ein schwächeres Pfund und dürfte ihr Wertpapierkaufprogramm ausweiten, zudem leide das Pfund unter der Risikoabneigung der Anleger, argumentieren Devisenstrategen.

Der US-Dollar profitierte von seinem Ruf als sicherer Hafen. Marktteilnehmer werteten die Zinssenkung der russischen Zentralbank als Anzeichen, dass die wirtschaftliche Erholung noch nicht gefestigt sei. Unterstützung erhielt der Greenback auch von der Mitteilung Russlands, es werde den Anteil der US-Staatsanleihen an seinen Reserven beibehalten. Ein Euro kostete 1,4555 Dollar.

Schwächer zu Dollar und Euro notierte der japanische Yen. Finanzminister Hirohisa Fujii stellte eine Intervention am Markt in Aussicht, um den Anstieg des Yen zu bremsen.

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