Devisenbericht
Der Yen verliert an Boden

Die Hoffnung auf eine rasche Konjunkturerholung haben den Yen am Montag zu den meisten Währungen der Welt zeitweise geschwächt. Die stärksten Verluste verzeichnete die japanische Devise dabei zum südkoreanischen Won und zu Südafrikas Rand, aber auch zu Euro und US-Dollar befand sich der Yen auf einem moderaten Abwertungskurs.

HB FRANKFURT. Mit 136,09 Yen je Euro wurden im frühen europäischen Handel die tiefsten Kurse seit mehr als einer Woche markiert. Zuletzt setzte bei 135,62 Yen je Euro eine Erholung ein. Weniger Bewegung gab es im Verhältnis Euro zu Dollar. Der Euro überwand ein leichtes Formtief aus dem frühen Handel und wurde zuletzt stabil oberhalb der Marke von 1,43 Dollar gehandelt, wobei mit Kursen von bis zu 1,4359 Dollar die Marke von 1,44 Dollar in Sichtweite rückte.

Neben Konjunkturdaten – wie den Auftragseingängen der europäischen Industrie – wirkten Anmerkungen der Notenbankchefs aus Europa und den USA vom Wochenende stützend auf den Euro, stellten Analysten der HSH Nordbank fest: Trichet und Bernanke hatten eine Straffung der Geldpolitik zum derzeitigen Punkt als zu früh bezeichnet und waren damit ihrem Kollegen Shirakawa aus Japan entgegengetreten, der das Zinsniveau eher früher als später erhöhen will.

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