Devisenbericht
Dollar macht wieder Boden zum Euro gut

Angesichts schwacher Konjunkturdaten aus dem Euroraum hat der Euro seine Vortagesgewinne zum Dollar am Mittwoch wieder abgegeben. Die Wirtschaftskraft des europäischen Dienstleistungssektors ist im November den sechsten Monat in Folge geschrumpft, der Einzelhandelsumsatz im Euroraum sank im Oktober den fünften Monat in Folge.

HB FRANKFURT. Ein Hoffnungsschimmer zeichnete sich dagegen auf der anderen Seite des Atlantiks ab. Die Produktivität der US-Unternehmen hat im dritten Quartal stärker zugenommen als von Volkswirten erwartet. Der Euro sank bis zum Nachmittag 0,7 Prozent auf 1,2629 Dollar; aus der Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen konnte er damit jedoch nicht ausbrechen. Im Fokus steht nun die heutige Leitzins-Entscheidung der EZB, bei der Volkswirte eine Senkung um 0,5 Prozentpunkte erwarten.

Das Pfund Sterling gab 0,4 Prozent zum Euro und 1,2 Prozent zum Dollar nach. Druck brachten neue Negativnachrichten zur Konjunktur in Großbritannien. Die Wirtschaftskraft des britischen Dienstleistungssektors ist im November so stark geschrumpft wie noch nie seit Beginn der Datenerhebung 1996. Die Zuversicht der Verbraucher im Königreich fiel auf ein Vierjahrestief. Auch in London steht heute eine Zinsentscheidung an, erwartet wird ein Zinsschnitt von drei auf zwei Prozent.

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