Devisenbericht
Dollar profitiert von der Yen-Schwäche

Konjunktursorgen zu Japan haben dem Dollar zum Yen weiter Auftrieb gegeben. Der Greenback legte 0,6 Prozent zum Yen zu und durchbrach erstmals seit November die Marke von 98 Yen. Händler befürchten, dass Japans Wirtschaft in eine Deflation driftet.

HB FRANKFURT. Von Bloomberg befragte Volkswirte gehen davon aus, dass im Januar die Verbraucherpreise gesunken und die Arbeitslosigkeit gestiegen sind. Diesen Monat sackte der Yen zum Dollar bereits neun Prozent ab und steht damit vor dem größten Monatsverlust seit 13 Jahren. Citigroup rechnet mit einer weiteren Talfahrt des Yen, während Devisenstratege Tomoko Fujii von der Bank of America Securities-Merrill Lynch Japan eine Widerstandsmarke bei 98,90 Yen je Dollar sieht. Dabei verweist er auf die Chart-Technik: Die Marke entspricht dem Mittelwert zwischen dem Hoch des Dollar-Yen-Kurses im August 2008 und dem Tief vom diesjährigen Januar. Zum Euro verlor die japanische Währung am Donnerstag 0,8 Prozent auf knapp 125 Yen. Der Dollar gab zum Euro 0,2 Prozent nach, damit kostete ein Euro kostete 1,2742 Dollar.

Die schwedische Krone legte zum Euro leicht zu auf 11,38 Kronen und beendete damit einen fünftägigen Abwärtstrend. Laut Schwedens Notenbankchef Stefan Ingves können die heimischen Banken ihre Kreditverluste in den baltischen Staaten bewältigen.

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