Devisenbericht
Dollar verliert gegenüber dem Euro

Schwache Wirtschaftsdaten haben den Dollar am Donnerstag auf 1,4694 Dollar je Euro gedrückt. In den USA fielen die Daten zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter und dem Arbeitsmarkt schlechter als erwartet aus, auch der Immobilienmarkt zeigte sich schwach.

HB FRANKFURT. Außerdem warnte US-Präsident George W. Bush vor einer „schmerzhaften“ Rezession, sollte der Kongress das Rettungspaket der US-Regierung nicht verabschieden. Aber auch bei einer Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen rechnen Strategen nicht mit einer Dollar-Erholung. Citigroup sieht den Euro nach Verabschiedung der Sanierungsmaßnahmen bis auf 1,53 Dollar steigen.

Das Pfund legte zunächst gegenüber Dollar und Euro zu. Im Tagesverlauf gab es die Kursgewinne zum Euro allerdings wieder ab und notierte am Nachmittag etwas schwächer bei 79,36 Pence je Euro. Zum Dollar stieg es auf 1,8527 Dollar je Pfund. Zinsentscheider Andrew Sentance von der Bank of England hatte die Zentralbank aufgefordert, nicht nur auf die Kreditkrise zu reagieren, sondern sich an ihr Mandat zur Inflationsbekämpfung zu halten. Im August lag die Teuerung in Großbritannien mit 4,7 Prozent so hoch wie seit elf Jahren nicht mehr.

Von seinem Ruf als „sicherer Hafen“ profitierte der Schweizer Franken. Er zog auf 1,5928 je Euro an.

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