Devisenbericht
Euro entfernt sich leicht von seinem Hoch

Der Euro hat am Mittwoch gegenüber den meisten wichtigen Währungen an Wert verloren. Auslöser waren Aussagen von Luxemburgs Finanzminister Jean-Claude Juncker. Er sieht die Gefahr, dass der schwache Dollar weltweit das Wachstum belastet. EZB-Rat Christian Noyer relativierte zudem seine Aussagen zu einem höheren Leitzins in der Euro-Region.

HB FRANKFURT. Gebremst wurde der Abwärtstrend des Euros durch den unerwartet starken RBS-Index zum Dienstleistungssektor in Europa. Am Nachmittag kostete ein Euro 1,5885 Dollar, 0,7 Prozent weniger als am Vortag.

Der australische Dollar kletterte hingegen auf ein 24-Jahreshoch von 95,41 US-Cent. Die Verbraucherpreise in Australien waren im ersten Quartal erstmals seit sieben Jahren mehr als vier Prozent gestiegen. Dies erhöht die Aussicht auf eine weitere Anhebung des Leitzinses. Zum Euro war der australische Dollar 0,9 Prozent höher bei 1,6779 Dollar.

Das britische Pfund zeigte sich gut behauptet bei 80,10 Pence je Euro. Am Vormittag notierte es zeitweise noch deutlich über Vortages-Niveau, da bei der jüngsten Sitzung der Bank of England zwei der neun Entscheider gegen eine Leitzinssenkung gestimmt hatten. Später wurde es jedoch durch die Zahlen zur Bewilligung von Hypotheken belastet, die im März so niedrig ausfielen wie zuletzt vor über zehn Jahren.

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