Devisenbericht
Euro erholt sich von seinem Tiefschlag

Der Euro hat am Mittwoch 0,5 Prozent zum Dollar zugelegt und sich damit von dem am Vortag erreichten Halbjahrestief erholt. Am Nachmittag kostete der Euro 1,4718 Dollar. Schub brachten unter anderem Äußerungen von EZB-Ratsmitglied Axel Weber.

HB FRANKFURT. Die Äußerungen Axel Webers ließen für die Zukunft eher auf höhere als auf niedrigere Leitzinsen im Euro-Raum schließen. Zudem galt die US-Währung unter Devisenhändlern als „überkauft“, wie Stratege Michael Klawitter von Dresdner Kleinwort sagte. Der Markt habe die Dollar-Risiken vernachlässigt. Die Warnung des US-Einlagensicherungsfonds (siehe Aktien) zeige, dass der Ausblick für die US-Konjunktur nicht besonders gut sei. Klawitter sieht den Euro in den nächsten Tagen auf 1,48 bis 1,485 Dollar steigen. Am Nachmittag begrenzten überraschend gestiegene US-Daten zum Auftragseingang langlebiger Güter die Gewinne des Euro etwas.

Zum britischen Pfund gewann der Euro 0,4 Prozent auf 79,925 Pence. Neue Negativnachrichten vom Immobilienmarkt schürten Rezessionsängste: Der größte Eigenheimbauer des Landes, Taylor Wimpey, schockte den Markt mit einem Halbjahresverlust von 1,4 Mrd. Pfund. Die Bank of America erwartet, dass der britische Leitzins in diesem Jahr um 1,5 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent herabgesetzt wird, um die Wirtschaft anzukurbeln.

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