Devisenbericht
Euro erholt sich zum Dollar deutlich

Der Euro hat sich am Mittwoch gegenüber dem Dollar deutlich erholt. Die Gemeinschaftswährung ließ die Marke von 1,29 Dollar hinter sich, nachdem sie am Vortag bei 1,2330 Euro je Dollar den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren markiert hatte. Händler verwiesen auf die weltweit nachlassende Risikoaversion, die Erholung bei den Rohstoffmärkten und die bessere Stimmung in Schwellenländern.

HB FRANKFURT. Nach Ansicht von Tom Fitzpatrick, weltweit für die Währungsstrategie bei Citigroup Global Markets in New York zuständig, sei eine „kräftige Trendumkehr“ beim Euro möglich. Der Euro verteuerte sich um 1,8 Prozent auf 1,2908 Dollar je Euro.

Auch das britische Pfund legte gegenüber dem Greenback markant zu. Zum Dollar war es seit September 1992 der größte Anstieg über zwei Tage. Das Pfund kletterte 2,5 Prozent auf 1,6290 Pfund je Dollar. Erstmals seit Juni 2007 gab es im September einen Anstieg der genehmigten Eigenheimdarlehen in Großbritannien von 32 000 auf 33 000.

Die Aussicht auf eine US-Leitzinssenkung ließ die Nachfrage nach höher verzinsten Währungen Lateinamerikas steigen. Chiles Peso verzeichnete den größten Anstieg in zwei Wochen, Brasiliens Real notierte nahe am Ein-Wochen-Hoch und der mexikanische Peso verteuerte sich den zweiten Tag in Folge zum Dollar.

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