Devisenbericht
Euro erholtsich vom Vortagesverlust

Der Euro hat sich gestern weitgehend von dem Kursverlust zum Dollar erholt, der am Vortag auf die US-Zinsentscheidung in den USA gefolgt war. Die Gemeinschaftswährung stieg 0,4 Prozent auf 1,5693 Dollar. Händler erwarten, dass die US-Eigenheimkrise den Kreditmarkt weiter belasten wird.

FRANKFURT. Am Dienstagabend hatte der Dollar angezogen, da die Zinssenkung der US-Notenbank mit 75 Basispunkten weniger stark ausfiel, als manche Marktteilnehmer erwartet hatten.

Royal Bank of Scotland sieht die US-Währung noch bis auf 1,65 Dollar je Euro abrutschen, bevor sie sich im späteren Jahresverlauf erholen werde. Der US-Leitzins werde voraussichtlich erneut aggressiv herabgesetzt. Bank of America sieht ihn in diesem Jahr noch weitere 75 Basispunkte sinken.

Auch der Schweizer Franken nahm die Aufwärtsbewegung zum Dollar wieder auf. Nach der US-Leitzinssenkung verfügt das einstige Niedrigzinsland Schweiz über einen Zinsvorsprung von 50 Basispunkten zu den USA.

Das britische Pfund gab seine Vortagesgewinne zu Euro und Dollar ab. Das Protokoll der jüngsten Sitzung der Bank of England zeigte, dass zwei Mitglieder des geldpolitischen Rates für Zinssenkungen gestimmt hatten. Für den Euro wurden 78,91 Pence gezahlt, 1,3 Prozent mehr als am Dienstag.

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