Devisenbericht
Euro erreicht Rekordhoch zum Dollar

Für den Euro ist es am Mittwoch zum Dollar erneut aufwärts gegangen. Die US-Währung markierte ein Rekordtief bei 1,5969 Dollar je Euro und wurde am Nachmittag zu 1,5943 Dollar gehandelt. Rückenwind für den Euro brachten die hohen Inflationszahlen aus der Eurozone, die einen Zinsschnitt der EZB weniger wahrscheinlich machen.

FRANKFURT. In den USA gilt eine Zinssenkung durch die Federal Reserve in diesem Monat dagegen als ausgemacht. Fraglich ist nur, ob die Notenbank um einen halben oder einen viertel Prozentpunkt reduziert. In den kommenden vier Wochen dürfte der Greenback auf 1,62 je Euro fallen, erwartet Adam Myers, Leiter Marktstrategie bei Credit Suisse in London. Zusätzlichen Druck auf den Dollar brachten Befürchtungen weiterer Subprime-Abschreibungen bei Banken.

Auch das Pfund notierte zeitweise bei 80,76 Pence je Euro auf dem niedrigsten Stand seit Einführung des Euro 1999. Nachdem das Pound Sterling zunächst von guten britischen Arbeitsmarktdaten profitiert hatte, reagierte es auf die starken Inflationsdaten im Euroraum mit Verlusten.

Rohstoffwährungen profitierten von steigenden Preisen für Rohstoffe. Der kanadische Dollar kletterte um 0,5 Prozent auf 1,5997 je Euro, die norwegische Krone legte um 0,1 Prozent auf 7,9095 je Euro zu.

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