Devisenbericht
Euro fällt auf Drei-Monats-Tief zum Yen

Der Euro ist am Donnerstag zum Yen auf den tiefsten Stand seit drei Monaten gesunken. In der Spitze notierte er 1,1 Prozent niedriger bei 160,20 Yen. Die japanische Währung profitierte von der wieder zunehmenden Risikoscheu am Kapitalmarkt.

HB FRANKFURT. Angesichts sinkender Aktienkurse und Befürchtungen um eine Ausweitung der Kreditmarktkrise bauten Anleger Carry Trades gegen den Yen ab. Medienberichten zufolge ist es der angeschlagenen Investmentbank Lehman Brothers nicht gelungen, eine Beteiligung von 50 Prozent an Investoren zu verkaufen.

Die Aufwärtsbewegung des Yen gewann an Fahrt, als die Marke von 161,50 Yen je Euro durchbrochen wurde, bei der Devisenhändler automatische Kauforders platziert hatten. Auch zum Dollar legte der Yen zu, er kletterte 1,5 Prozent auf 108,24 Yen je Dollar.

Die europäische Gemeinschaftswährung konnte in Relation zum Dollar zulegen. Sie stieg um 0,8 Prozent auf 1,4865 Dollar je Euro. Rückenwind erhielt der Euro von Konjunkturdaten aus dem Euroraum. Der von der Royal Bank of Scotland ermittelte Index für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor lag im August mit einem Wert von 48 über den Erwartungen der Ökonomen. Er ist jedoch immer noch recht schwach – ein Wert unter 50 signalisiert eine Schrumpfung.

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