Devisenbericht
Euro fällt zum Yen auf ein Fünfmonatstief

Der Euro hat am Mittwoch zum japanischen Yen den fünften Tag in Folge nachgegeben und sackte auf den tiefsten Stand seit fünf Monaten. Europas Gemeinschaftswährung verlor 0,5 Prozent auf 156,94 Yen. Belastend wirkten Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank bei der Zinsentscheidung die Konjunkturprognosen für den Euro-Raum senken wird.

FRANKFURT. Gestützt wurden diese Erwartungen durch die gestrigen schlechten Nachrichten. So ist das Bruttoinlandsprodukt in der Euro-Zone im zweiten Quartal stärker gesunken als erwartet. Zudem schrumpfte Der Einzelhandelsumsatz im Juli überraschend. Zum Dollar gab der Euro 0,4 Prozent nach auf 1,4469 Dollar. Schub für den Greenback brachten besser als erwartet ausgefallene Auftragseingänge in der US-Industrie.

Im Blick stand auch der Rubel, der 1,1 Prozent 36,3991 Euro verlor. Auf Russlands Währung drückten Bedenken zur Stabilität in der Region, nachdem in der Ukraine wegen Querelen zur Haltung im Georgien-Konflikt die Regierungskoalition auseinander gebrochen ist. Beobachter warnen, Russland könne nach der Intervention im Kaukasus separatistische Bewegungen in der Ukraine unterstützen. Die russische Notenbank hält den Rubel in einer gewissen Bandbreite zu einem Währungskorb aus Dollar und Euro, um größere Schwankungen des Rubels zu vermeiden.

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