Devisenbericht
Euro gerät zum britischen Pfund unter Druck

Euro hat am Mittwoch deutlich gegenüber dem britischen Pfund verloren. UBS-Währungsstratege Brian Kim sprach von einer Korrektur. Nachdem das Pfund im vergangenen Jahr abgestraft wurde stelle sich nun angesichts der Aufhellung des Konjunkturausblicks die Frage der richtigen Bewertung.

HB FRANKFURT. Am Nachmittag kostete ein Euro nur noch 86,90 Pence, das war ein Prozent weniger als tags zuvor. Bis Jahresende sehen Währungsstrategen der Bank of America die Währung bei 85 Pence. Dieser Wert spiegle die Zinsdifferenz zwischen Euro-Raum und Großbritannien besser wider, hieß es. Zum Dollar kletterte das Pfund am Mittwoch erstmals seit fast sieben Monaten über 1,60 Dollar.

Der Euro-Dollar-Kurs setzte den Abwärtstrend vom Vortag fort. Dabei gewann die Bewegung nach der Veröffentlichung der verhalten positiven US-Häusermarktdaten noch einmal an Dynamik. Am Nachmittag lag der Kurs 0,6 Prozent niedriger bei 1,3908 Dollar je Euro.

Der polnische Zloty fiel den fünften Tag in Folge und notierte bei 4,4441 Zloty je Euro. Die Zentralbank hatte den Leitzins erwartungsgemäß bei 3,75 Prozent belassen. Investoren spekulierten aber, in den nächsten Monaten sei eine weitere Lockerung der Geldpolitik um 0,5 bis 0,75 Prozentpunkt nötig, um dem Konjunktureinbruch gegenzusteuern.

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