Devisenbericht
Euro gerät zum Dollar kräftig unter Druck

Der Euro ist zu Wochenbeginn nach Äußerungen der G7-Finanzminister erneut unter Druck geraten. Ferner wird die sich verschlechternde konjunkturelle Lage in Ländern wie Polen, Ungarn oder Russland zu einer immer stärkeren Belastung für den Euro. Hier gebe insbesondere die Exposition europäischer Banken gegenüber der Wirtschaft Osteuropas Anlass zur Besorgnis, schrieben Analysten von Merrill Lynch.

HB FRANKFURT. Am Montagnachmittag kostete der Euro mit 1,2796 Dollar 0,5 Prozent weniger als am Freitag. Deutlichen Auftrieb durch die G7-Prognosen erhielt der japanische Yen. Die Währung, die derzeit von Anlegern als sicherer Hafen genutzt wird, legte 0,8 Prozent zu auf 117,48 Yen je Euro. Allerdings werden die warnenden Stimmen immer lauter, die den Yen angesichts der schlechten Verfassung von Nippons Wirtschaft als deutlich überbewertet betrachten. Das japanische Bruttoinlandsprodukt ist im vierten Quartal um 12,7 Prozent eingebrochen.

Der ungarische Forint fiel auf ein Rekordtief von 304,68 je Euro. Offiziellen Zahlen zufolge ist die Industrieproduktion im Dezember auf Jahressicht 23 Prozent eingebrochen. Für den polnischen Zloty ging es angesichts pessimistischer Prognosen zum produzierenden Gewerbe über drei Prozent abwärts auf 4,7987 je Euro.

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