Devisenbericht
Euro gerät zum Dollar unter Druck

Der Euro hat am Donnerstag zum Dollar verloren. Im frühen Handel gab die Gemeinschaftswährung ihre Gewinne vom Vortag sukzessive ab, nachdem China entgegen anders lautenden Berichten vom Mittwoch die wichtige Rolle eines stabilen Dollar als Welt-Reservewährung betonte.

HB FRANKFURT. Verstärkt wurde der Abwärtstrend zum Greenback dann durch die Arbeitsmarktdaten aus den USA (siehe Anleihen). Demnach gingen dort im Juni deutlich mehr Stellen verloren als erwartet. Dies ist ein negatives Signal für die Wirtschaft der USA, aber für Investoren überwiegt derzeit die Rolle des Dollar als sicherer Hafen. Am Nachmittag notierte der Euro bei 1,4007 Dollar ein Prozent niedriger.

Die schwedische Krone verlor zum Euro 1,2 Prozent auf 10,85 Kronen, da die Zentralbank in Stockholm den Leitzins unerwartet um 0,25 Prozentpunkte senkte.

Auch der Schweizer Franken geriet unter Druck und rutschte in der Spitze 0,3 Prozent ab auf 1,5247 Franken je Euro. Thomas Jordan, Mitglied des Zinsausschusses der Schweizerischen Nationalbank, erklärte, die Währungshüter würden gegebenenfalls eine Aufwertung des Franken verhindern. Die eidgenössische Währung bewegt sich nun schon seit etwa drei Monaten in einem engen Korridor zwischen 1,50 und 1,53 je Euro.

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