Devisenbericht: Euro gewinnt auf breiter Front

Devisenbericht
Euro gewinnt auf breiter Front

FRANKFURT. Der Euro hat am Mittwoch auf breiter Front gewonnen und stieg zum Dollar, zum Yen und zum Schweizer Franken. Dabei profitierte der Euro davon, dass in den USA ein staatlicher Aufkauf von Risikopapieren näher rückt.

FRANKFURT. Anleger zogen ihr Geld aus den sicheren aber niedrig verzinsten Währungen in den ebenfalls sicheren aber höher verzinsten Euro. Der Euro notierte am Nachmittag 0,6 Prozent fester bei 1,3240 Dollar, zeitweise lag er über 1,33 Dollar. Zum Yen gewann der Euro ein Prozent auf 118,31 Yen und zum Franken 0,7 Prozent auf 1,5137 Franken. Der Leitzins des Euro-Raums liegt bei zwei Prozent, in den USA beträgt er null bis 0,25 Prozent, in Japan 0,1 Prozent und in der Schweiz 0,5 Prozent. Nutznießer des Trends zu höherem Ertragpotenzial waren auch die Währungen von Australien und Südkorea, wo die Leitzinsen bei 4,25 beziehungsweise 2,5 Prozent liegen.

Das Pfund Sterling stieg auf 92,71 Pence je Euro und 1,4273 Dollar. Schub brachten kletternde Aktienkurse im britischen Bankensektor, die auf positive Analystenkommentare zur Lloyds Banking Group folgten. Devisenstrategen gehen davon aus, dass die Talfahrt des Pfund zum Euro vorüber ist. Zum Währungspaar Pfund-Dollar erklärte Investmentveteran George Soros, unterhalb von 1,40 Dollar sei das Risiko-Chance-Verhältnis für Anleger trübe.

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