Devisenbericht
Euro gewinnt deutlich an Wert

Der Euro hat zum Wochenauftakt deutliche Zugewinne verbucht. Der künftige US-Präsident Barack Obama hatte am Sonntag das größte Konjunkturprogramms in den USA seit den 1950er-Jahren in Aussicht gestellt und damit den Risikoappetit der Investoren erneut angefacht.

HB FRANKFURT. Zum Yen legte der Euro daraufhin am Montag 1,6 Prozent zu auf 119,96 Yen, da Anleger wieder verstärkt Carry Trades gegen Japans Währung aufbauten. „Alles, was die Risikoaversion senkt und den Aktienmärkten Auftrieb bringt, ist schlecht für den Yen“, sagte Devisenanalyst Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank in Frankfurt. Das Kabinett Obama werde eine sehr aktive Linie beim Kampf gegen die Rezession verfolgen. Damit werde die Angst vor einem weltweiten Konjunkturabschwung nachlassen. Bislang habe der Yen von der hohen Risikoaversion der Anleger profitiert, so Leuchtmann. Zum Dollar legte der Euro 1,4 Prozent zu auf 1,2899 Dollar.

Auch das britische Pfund profitierte vom zunehmenden Risikoappetit und verzeichnete den größten Anstieg zum Greenback in über fünf Wochen. In der Spitze stieg das Pfund 2,5 Prozent auf 1,5048 Dollar. Zum Euro baute das Pfund den Kursgewinn vom Freitag um 0,4 Prozent aus auf 86,99 Pence. In der Vorwoche war die britische Währung zum Euro auf ein Allzeittief gefallen.

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