Devisenbericht
Euro gewinnt gegenüber Pfund Sterling

Der Euro hat zum Beginn der neuen Woche gegenüber dem britischen Pfund die Talfahrt der Vorwoche gestoppt und 0,7 Prozent auf 79,000 Pence zugelegt. Auf dem Pfund lasteten Spekulationen, dass die britische Notenbank keinen Spielraum für Zinserhöhungen hat, um die Inflation zu bekämpfen.

FRANKFURT. Zum einen waren Daten zum Immobilienmarkt schwächer ausgefallen als erwartet - die Zahl der Hypothekenzusagen im April sackte auf den niedrigsten Wert seit Beginn der Datenerhebung 1999. Zum anderen hatten Nachrichten um die Hypothekenbank Bradford & Bingley den Sorgen zum Finanzmarkt neues Futter gegeben.

Die Sorgen dämpften auch den Risikoappetit am Markt. Anleger bauten so genannte Carry-Trades ab, bei denen sie Kredite in Niedrigzinswährungen wie dem japanischen Yen aufnehmen und in höher verzinsliche Währungen investieren. Durch die Mittelzuflüsse legte der Yen ein Prozent zu auf 162,45 je Euro. Der Dollar stieg zum Euro 0,3 Prozent. Ein Euro kostete am Nachmittag 1,5503 Dollar. Der Rückgang des Ölpreises linderte Bedenken, dass hohe Rohstoffpreise in den USA den Konsum beeinträchtigen. Auftrieb erhielt der Dollar zudem von überraschend guten Konjunkturdaten (siehe Anleihen) und der Nachricht, dass institutionelle Anleger dieses Jahr mehr Dollar gekauft als verkauft haben.

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