Devisenbericht: Euro gewinnt weiter zum Pfund

Devisenbericht
Euro gewinnt weiter zum Pfund

Das britische Pfund hat deutlich zu Euro und Dollar nachgegeben. Investoren befürchten, dass auch der erneute staatliche Eingriff in den britischen Finanzsektor nicht ausreichen wird, um die in eine Rezession abgeglittene Konjunktur des Landes auf Touren zu bringen.

FRANKFURT. Zum Euro verlor das Pfund auf 90,67 Pence, gegenüber dem Dollar verbilligte es sich auf 1,4487 Dollar je Pfund. Devisenstratege Michael Klawitter von Dresdner Kleinwort in Frankfurt rechnet damit, dass die britische Währung bis auf 1,20 Dollar abrutscht.

Der Euro sank zum Dollar ein Prozent auf 1,3134 Dollar. Auf der europäischen Gemeinschaftswährung lasteten die skeptische Konjunktureinschätzung von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet sowie die Gewinnwarnung des Chemiekonzerns BASF. Insgesamt war das Handelsvolumen aufgrund des Feiertags in den USA vergleichsweise dünn, was Kursausschläge verstärkt haben dürfte, berichteten Händler.

Der russische Rubel fiel zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit 1998, nachdem die Notenbank in Moskau die Währung das sechste Mal in sieben Tagen abgewertet hat. In der Folge sank auch der Appetit auf riskantere Schwellenländerinvestments allgemein. Im Gegenzug stieg der als sicher geltende japanische Yen auf 90,38 je Dollar und 118,78 je Euro.

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