Devisenbericht: Euro gewinnt weiter zum schwachen Pfund

Devisenbericht
Euro gewinnt weiter zum schwachen Pfund

Das britische Pfund hat erneut auf breiter Front nachgegeben. Zum Euro verlor es den vierten Tag in Folge und wurde zu 93,50 Pence je Euro gehandelt. In Relation zum Dollar notierte das Pound Sterling bei 1,3825 Dollar.

HB FRANKFURT. Abgabedruck auf die Währung brachten Äußerungen der Bank of England. Zum einen erwägt die Notenbank, Wertpapiere aufzukaufen, um die Kreditmärkte wieder auf Touren zu bringen. Zum anderen erklärte Notenbankgouverneur Mervyn King, er lehne die aktuelle Pfund-Schwäche nicht ab, da sie der britischen Wirtschaft helfe.

Darüber hinaus wurde das Protokoll der Notenbanksitzung vom 8. Januar veröffentlicht. Bei der Sitzung hatten acht Zinsentscheider für eine Senkung der Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt gestimmt, ein Ratsmitglied wollte den Benchmarksatz sogar um einen Prozentpunkt reduzieren.

Wenig verändert notierte der Euro. Die Gemeinschaftswährung festigte sich 0,2 Prozent auf 1,2925 Dollar.

Deutlich zulegen konnten die norwegische und die schwedische Krone. Goldman Sachs hat die beiden Währungen im vergangenen Monat zur Top-Empfehlung für dieses Jahr gewählt. Beide Volkswirtschaften dürften in der weltweiten Konjunkturabkühlung besser abschneiden als die Eurozone. Die Norwegen-Krone notierte bei 9,04 je Euro, die Schweden-Krone bei 10,76 je Euro.

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