Devisenbericht
Euro gibt den siebten Tag in Folge nach

Der Druck auf den Euro hat am Donnerstag angehalten. Der Euro gab zum Dollar den siebten Tag in Folge nach und notierte bei 1,2821 je Dollar. US-Finanzminister Henry Paulson hatte in einem Fernsehinterview erklärt, die Regierung werde ihre Anstrengungen noch verstärken, von Zwangsvollstreckungen bedrohten US-Eigenheimbesitzern zu helfen.

HB FRANKFURT. Ein Teil des 700 Mrd. Dollar schweren Rettungspakets solle dazu verwendet werden. Händler begrüßten Paulsons Ankündigung. Ein weiteres aktives Eingreifen sei gut für den Dollar, sagte Peter Rosenstreich, Analyst beim Devisenhändler Advanced Currency Markets in Genf. Im dritten Quartal waren die Zwangsvollstreckungen in den USA im Vorjahresvergleich um 71 Prozent nach oben geschnellt. 765 558 Eigenheime waren nach Angaben des Datenanbieters Realtytrac betroffen - mehr als je zuvor.

Das britische Pfund fiel zum Dollar auf ein Fünf-Jahres-Tief und notierte bei 1,6101 Dollar je Pfund. Die Einzelhandelsumsätze sanken im September um 0,4 Prozent, meldete die britische Statistikbehörde am Donnerstag. "Die britischen Verbraucher werden sich weiter zurückhalten", sagte Amit Kara, Volkswirt bei UBS in London. Kara rechnet für 2009 mit steigenden Arbeitslosenzahlen und einem rückläufigen Wirtschaftswachstum. Das Pfund gab zum Euro leicht nach auf 1,2564 Euro.

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