Devisenbericht
Euro gibt Gewinne zum Dollar ab

Der Euro hat am Dienstag zum Dollar verloren. Am Morgen legte die Gemeinschaftswährung noch zu, angetrieben von der Hoffnung auf eine Entspannung der Konjunkturlage weltweit. Händlern zufolge bewegten Signale für eine Aufhellung Investoren dazu, sich aus dem als sicherer Hafen genutzten Greenback zurückzuziehen.

HB FRANKFURT. Am Nachmittag rutschte der Euro dann jedoch ins Minus, unter anderem, da das Verbrauchervertrauen in den USA im Juni unerwartet fiel. Er kostete mit 1,4032 Dollar 0,4 Prozent weniger als am Vortag.

Auch beim Pfund kippte die Stimmung im Handelsverlauf. Am Vormittag erreichte die britische Währung zum Dollar bei 1,6743 Dollar das höchste Niveau seit über acht Monaten, da ermutigende Zahlen zu Hauspreisen und Verbrauchervertrauen eingingen. Belastend wirkten dann Daten zum Bruttoinlandsprodukt, das im ersten Quartal so stark abgesackt war wie zuletzt 1958. Zuletzt notierte das Pfund bei 1,6438 Dollar 0,8 Prozent niedriger.

Der ungarische Forint profitierte davon, dass das Parlament in Budapest eine Senkung der Steuern für Unternehmen und Angestellte verkündete, die die Konjunktur ankurbeln soll. Die Währung legte zum Euro 0,7 Prozent zu auf 273,17 Forint. Damit bewegte sie sich nahe dem höchsten Stand seit sechs Monaten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%