Devisenbericht
Euro hält Rekordniveau

Der Euro hat sich gestern weiter in der Nähe eines Rekordhochs zum Dollar gehalten. Der Greenback kam nach gegenläufigen Konjunkturdaten nicht vom Fleck. Der US-Arbeitsmarkt schrumpfte nach Angaben des Personaldienstleisters ADP im vergangenen Monat, der ISM-Index zur Stimmung im Dienstleistungsgewerbe überraschte dagegen positiv.

FRANKFURT. Einen stärkeren Anstieg des Euros verhinderten Spekulationen, EZB-Chef Jean-Claude Trichet werde bei der Erklärung zur heutigen Zinsentscheidung Besorgnis über den hohen Eurokurs ausdrücken.

Zum Pfund kletterte der Euro auf ein neues Rekordhoch von 76,89 Pence. Den jüngsten Zahlen zufolge war das Verbrauchervertrauen in Großbritannien im Februar so niedrig wie noch nie seit die Zahl 2004 das erste Mal erfasst wurde. Am Nachmittag fiel die Gemeinschaftswährung zum Pfund jedoch wieder knapp unter das Vortagesniveau zurück.

Der südafrikanische Rand gewann nach seinem starken Einbruch vom Dienstag wieder an Boden. Zum Euro notierte er 1,5 Prozent höher bei 11,8230 Rand, zum Dollar stieg er 1,6 Prozent auf 7,7574 Rand. Marktteilnehmer kamen zum Schluss, dass der jüngste Kursrutsch übertrieben war. Zudem stützten Rekordpreise bei Gold und Platin die Währung der Rohstoffnation.

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