Devisenbericht
Euro hält sich auf hohem Niveau

Bei ruhigem Handel hat der Dollar-Kurs zum Euro am Montag um das Niveau vom Freitag gependelt. In London, dem weltgrößten Zentrum im Devisenhandel, wurde ebenso wie in New York feiertagsbedingt nicht gehandelt. Anleger warten auf Impulse aus den USA. Hier werden heute Daten zur Preisentwicklung am Eigenheimmarkt und dem Konsumklima vorgelegt.

HB FRANKFURT. Nach Ansicht der Commerzbank könnten die Zahlen den Dollar unter Druck bringen, Volkswirte erwarten von ihnen negative Signale für die amerikanische Konjunktur. Am Nachmittag wurden für die Gemeinschaftswährung 1,5770 Dollar gezahlt.

Das britische Pfund zeigte sich zu Euro und Dollar ebenfalls kaum verändert, obwohl Daten zum britischen Immobilienmarkt einen weiteren Preisrückgang zeigten. Ein Euro kostete 79,62 Pence.

Der chinesische Yuan erreichte in seiner Rally zum Dollar ein neues Hoch. Zeitweise war die US-Währung am Montag schon für 6,9362 Yuan zu haben – so stark war der Yuan noch nie, seit China den Wechselkurs 2005 vom Dollar abgekoppelt hat. Devisenhändler kaufen den Yuan in der Annahme, dass die chinesische Regierung die Währung künftig schneller aufwerten lassen wird, um die ausufernde Inflation einzudämmen. Ein stärkerer Yuan macht die Einfuhr von Rohstoffen und anderen Gütern nach China billiger.

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