Devisenbericht
Euro hält sich in der Nähe des Jahreshochs

Der Euro hat am Dienstag zum Dollar nicht weiter zugelegt, sich aber trotzdem über der Marke von 1,44 Dollar gehalten. Am späten Montag hatte die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,4445 Dollar je Euro ein Jahreshoch erreicht.

FRANKFURT. Die deutlich gesunkenen Erzeugerpreise in der Euro-Zone belasteten den Eurokurs nur unwesentlich (siehe Anleihen). Auf der anderen Seite wurde der Dollar durch den stärker als erwarteten Anstieg bevorstehender Eigenheimverkäufe in den USA etwas belastet.

Ungeachtet der aktuellen Entwicklung bleibt der Rückenwind für den Euro aber zumindest auch charttechnischer Sicht offenbar bestehen. So erwarten die Analysten von JP Morgan nach dem nachhaltigen Bruch des wichtigen charttechnischen Widerstandes bei 1,4338 Dollar kurzfristig einen Anlauf des Euro-Kurses auf das Dezemberhoch mit Kursen oberhalb von 1,47 Dollar.

Seine Erholung fortsetzen konnte der japanische Yen, der zu den meisten wichtigen Weltwährungen fester tendierte. Nach den positiven Daten vom US-Häusermarkt gab er zu Euro und Dollar einen Teil seiner Gewinne allerdings wieder ab. Zuletzt wurden für einen Euro 137,16 Yen und für einen Dollar 95,23 Yen gezahlt. Der Yen profitiere von den sinkenden Aktienkursen, sagte Währungsstratege Brian Kim von der UBS aus Stamford in Connecticut.

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