Devisenbericht
Euro hält sich in Reichweite des Rekordhochs

Der Euro hat zu Wochenbeginn gegenüber zahlreichen Währungen zugelegt. Auslöser waren Aussagen von Mitgliedern der Europäischen Zentralbank, die Bedenken über die steigende Inflationsrate im Euro-Raum bekräftigten. Tagesverlierer war das britische Pfund.

HB FRANKFURT. Das österreichische EZB-Ratsmitglied Klaus Liebscher sagte, der hohe Ölpreis treibe zunehmend die Löhne. Der Finne Erkki Liikanen sprach im „Wall Street Journal“ sogar von einer möglichen Anhebung des EZB-Leitzinses. Zum US-Dollar gewann der Euro 0,7 Prozent auf 1,5927 Dollar und bleibt auf Tuchfühlung mit dem Allzeithoch bei 1,5983 Dollar.

Tagesverlierer war am Montag das britische Pfund. Die von der Bank of England vorgestellten Maßnahmen zur Entschärfung der Liquiditätskrise entsprachen wurden am Markt mit Enttäuschung aufgenommen. „Nicht gerade überwältigend“ und „für den Augenblick“ hilfreich, lauteten Einschätzungen. Zum Euro verlor die britische Währung 1,5 Prozent auf 80,32 Pence, zum Dollar 0,7 Prozent auf 1,9831 Dollar pro Pfund.

Der kanadische Dollar verlor 0,6 Prozent auf 1,5975 je Euro. Hier spielte vor allem der Zinsausblick eine Rolle: Während die EZB einen strengen Kurs vertritt, dürfte die Notenbank Kanadas ihren Benchmark-Satz heute um einen halben Prozentpunkt auf drei Prozent senken.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%