Devisenbericht
Euro hält sich über 1,25 Dollar

Der Euro hat am Donnerstag anfängliche Verluste zum Dollar aufgeholt und notierte am Nachmittag kaum verändert bei 1,2532 Dollar je Euro. Am Morgen waren unter dem Einfluss unerwartet schwacher Wirtschaftsdaten aus Deutschland Kurse unter 1,25 erreicht worden. Erstmals seit 1996 erfüllt die Konjunktur in Deutschland die Definition einer Rezession.

HB FRANKFURT. Das britische Pfund schwächte sich zu Dollar und Euro mit Rezessionssorgen weiter ab. Seit dem Jahresbeginn hatte das Pfund zum Dollar 25 Prozent und zum Euro 15 Prozent nachgegeben. In der Spitze wurden bis zu 84,57 Pence je Euro bezahlt, was einem Rekordtief zur 1999 eingeführten Gemeinschaftswährung entsprach. Mit Massenentlassungen beim Telekomkonzern BT Group und einer Rezession in Großbritannien sei mit weiteren Zinssenkungen der Bank of England zu rechnen, sagte Stratege Geoffrey Wu von der UBS in London. Er rechne über drei bis vier Quartale mit einem tendenziell leichteren Pfund.

Unter den Rohstoffwährungen hat sich der südafrikanische Rand von seinem Kurseinbruch zum Dollar kräftig erholt und in der Spitze 1,4 Prozent zugelegt. Die Währung sei überverkauft, sagte Devisenhändlerin Brigid Taylor von der Rand Merchant Bank in Johannesburg. Investoren hätten das Wachstumspotenzial der Schwellenländer unterschätzt.

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