Devisenbericht
Euro hält sich über der Marke von 1,43 Dollar

Der Euro hat am Dienstag zum Dollar einen Schritt zur Seite gemacht. Die europäische Devise schwankte zuletzt in einer engen Spanne knapp oberhalb von 1,43 Dollar - im Tagestief waren 1,4287 Dollar bezahlt worden.

HB FRANKFURT. Der Euro habe zunächst mit Verlusten auf die leichteren Börsen reagiert, sagte der Währungsstratege Ian Stannard von der BNP Paribas in London. Und die deuten auf eine Eintrübung der Stimmung an den Finanzmärkten. Selbst der etwas über der Erwartung ausgefallene europäische Einkaufsmanagerindex der britischen Markit Group habe mit Werten unterhalb von 50 Punkten unverändert eine Verringerung der Wirtschaftsleistung angedeutet. Insgesamt schwäche das den Optimismus für die Konjunkturerholung an den Finanzmärkten und lasse Raum für ein differenzierteres Bild der Konjunktur - was am Devisenmarkt in eine Euro-Schwäche umgesetzt werden könnte, erklärte Stannard.

Das britische Pfund gab gegen Euro und Dollar weiter nach und erreichte zeitweise die tiefsten Kurse seit Anfang Juni. Hingegen ließ sich der japanische Yen am zweiten Tag nach dem fulminanten Wahlsieg der Opposition bei den Parlamentswahlen kaum bremsen und gewann am sechsten Tag in Folge. Zuletzt wurden für den Euro mit 133,20 Yen 0,2 Prozent mehr bezahlt.

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