Devisenbericht
Euro holt gegen Dollar leicht auf

Der Euro hat am Dienstag einen Teil der Vortagesverluste wieder wettmachen können. Er stieg 1,4 Prozent zum Dollar auf 1,3688 Dollar je Euro. Rückenwind erhielt er von Spekulationen um eine konzertierte Aktion der Notenbanken und besser als erwartete Zahlen zum Auftragseingang in der deutschen Industrie.

HB FRANKFURT. Australien hat am Dienstag bereits die Zinsen gesenkt, worauf der australische Dollar zum Greenback in der Spitze 1,9 Prozent zugelegte.

Hingegen brach die isländische Krone zum Euro um 24,1 Prozent ein. Island hat die zweitgrößte Bank des Landes, Landsbanki Islands, verstaatlicht und Verhandlungen mit Russland über einen 4 Mrd. Euro-Kredit angekündigt. Außerdem werde das Land die Krone an einen Währungskorb binden.

Kräftig unter Druck stand auch der südkoreanische Won, der bis zu 7,5 Prozent zum Dollar absackte. Das ist der größte Verlust seit der Asien-Krise von 1997. Auf den Won lasteten Spekulationen, dass Investoren einen Bogen um Vermögenswerte aus Schwellenländern machen werden. Die Regierung kündigte an, notfalls die Devisenreserven einzusetzen. Der chinesische Yuan stieg zum Dollar so stark wie seit sieben Monaten nicht mehr. Er zog um 0,4 Prozent auf 6,8171 Yuan je Dollar an. Die Zentralbank des Landes hatte erklärt, sie wolle eine stabile Währung.

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